Schüßler Salze
"Jeder hat mit 30 Jahren das Gesicht, das er verdient!" Damit ist gemeint, dass die Mangelerscheinungen oft im Gesicht ablesbar sind.
Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler (1821 bis 1898) studierte in Paris, Berlin, Giessen und Prag und legte sein medizinisches Staatsexamen in Giessen ab. Zunächst arbeitete er fünfzehn Jahre lang als homöopathischer Arzt. Die Entdeckungen von Dr. Rudolf Ludwig Karl Virchow (1821 bis 1902), der 1858 seine Theorie zur Zellularpathologie veröffentlichte, die besagt, dass Krankheiten auf Störungen der Körperzellen basieren, faszinierten Dr. Schüßler so sehr, dass er begann, auf der Basis der Zellenlehre nach den Ursachen von Krankheit und deren Behandlung zu forschen.
Dr. Schüßler erkannte dabei, dass bei einem Mangel an Mineralstoffen, die kleinsten Arbeitseinheiten des Menschen (die Zellen) nicht richtig arbeiten und so Krankheiten entstehen können. Bei seiner Therapie werden diese körpereigenen Salze, genannt auch Biomineralstoffe, in homöopathischer Aufbereitung zugeführt. Es gibt 12 Grundmittel und inzwischen 15 Ergänzungsmittel.
Dr. Kurt Hickethier (1891 bis 1958) kam bedingt durch eine schwere Krankheit auf die Biochemie von Dr. Schüßler. In jahrelanger Forschungsarbeit entwickelte er die Sonnerschau (Antlitzdiagnostik) von Dr. Schüßler weiter. Diese traditionelle Antlitzdiagnostik hat sich in vielen Jahren immer wieder bewährt und ist heute noch genauso aktuell wie damals. Nur sind in der heutigen Zeit in den Gesichtern viel mehr Mängel auf einmal sichtbar.
Durch Antlitzdiagnostik und einer ausführlichen Anamnese verschaffe ich mir einen Überblick über eventuell fehlende Mineralstoffe. Ein Beispiel zum Thema Krämpfe: Nicht immer sind Krämpfe Magnesiummangelerscheinungen - manchmal fehlt es an Calcium! Diese Unterschiede sind meistens gut am Antlitz abzulesen.
Über das Thema Schüßler Salze und Antlitzdiagnose biete ich seit mehreren Jahren mehrstündige Workshops in den Volkshochschulen Kiel, Kronshagen und Felde an. Die Kurszeiten ersehen Sie bitte unter Termine.